Geschichte des Fasanenhofs
Der Fasanenhof hat aus der Geschichte einer Fildergemeinde, seinen Namen von einer Fasanerie, die 1730 von Herzog Eberhard Ludwig von Wirtemberg angelegt und von seinen Nachfolgern erweitert worden ist. Insbesondere hatten Herzog Carl Eugen und seine Gemahlin Franziska von Hohenheim ihre Freude an der Fasanerie. Carl Eugen ließ 1783 ein kleines Lustschloß erbauen und gab dem Ganzen den Namen " Fasanenhof ". Sein Bruder Friedrich Eugen, der Stammvater des württembergischen Königshauses, erbaute für seine Gemahlin auf dem Fasanenhof ein Tempelchen, das der Göttin Flora gewidmet war und nach welcher der umgebende Park lange Zeit den Namen " Floride " führte. Zur Zeit des ersten württembergischen Königs ging der Fasanenhof in den Privatbesitz des Stuttgarter Kanzleiadvokaten Heigelin über. Mitte des 19.Jahrhunderts wurde er Eigentum der Königlichen Hofkammer, von der ihn die Stadt Stuttgart im Jahr 1940 als künftiges Siedlungsgebiet erwarb.
Im Jahre 1959 entstand im Stadtplanungsamt der Bebauungsplan für eine Großsiedlung mit 10000 Einwohnern. Stuttgart Fasanenhof zählt seit dem 15. Oktober 1959 verwaltungsmäßig zum Stadtteil Stuttgart-Möhringen. Ende 1960 konnten dann auch schon die ersten Wohnungen auf dem Fasanenhof bezogen werden. Die Hauptbauphase war 1968 abgeschlossen. Mit dem Fasanenhof sollte ein reines Wohngebiet enstehen das in der Planung drei zwanzigstöckige Wohnhochhäuser und zwei Gruppen von je zwei achtstöckigen scheibenförmigen Wohngebäuden enthalten sollte. Desweiteren waren in der Infrastruktur enthalten
Grund und Hauptschule , 3 Kindergärten/-tagesstätten , 3 Kirchen/Gemeindezentren, Seniorenwohnanlage, Modellwohnanlage für Körperbehinderte, Jugendhaus, Hauptzentrum mit Läden/Dienstleistung, 2 Nebenzentren, großes Angebot an Spiel und Freizeitflächen, Vereinshaus mit Gaststätte, Sportanlagen, verschiedene Dienstleistungen

